Google hat unter web.dev ein neues Portal gestartet, das Entwicklern helfen soll, moderne Funktionen auf ihren Websites und Apps aufzubauen. Das Portal ermöglicht es Ihnen, ein Audit gegen Ihre Website durchzuführen und es mit Benchmarks für Leistung sowie Standards für progressive Webanwendungen, Einhaltung von Best Practices, Barrierefreiheit und SEO zu bewerten.
Einige der Ergebnisse überschneiden sich mit dem aktualisierten PageSpeed Insights-Tool, das am Montag gestartet wurde.
Vorschläge für die nächsten Schritte. Das Tool zielt auch darauf ab, Sie darüber aufzuklären, welche Schritte Sie unternehmen können, um Ihre Website basierend auf dem Audit zu verbessern. Der Lernbereich gliedert die Lernkategorien in schnelle Ladezeiten, Netzausfallsicherheit, sicher und geschützt, leicht zu entdecken, installierbar und für alle zugänglich. Diese Kategorien stimmen mit den Auditergebnissen überein, wie oben dargestellt.
Das Audit misst diese Kategorien und gibt Ihnen konkrete Hinweise, wie Sie kleine Änderungen vornehmen können, die einen großen Einfluss auf die Verbesserung der Punktzahl haben können. Zu diesen Kategorien gehören:
- Leistung: Audits für Metriken wie First Paint und Zeit bis zur interaktiven Ermittlung der Verzögerung.
- PWA: Bewertet Ihre Seite anhand der Checkliste für progressive Webanwendungen.
- Best Practices: Sucht alles von der HTTPS-Nutzung bis hin zum korrekten Bildseitenverhältnis.
- SEO: Überprüft auf bewährte Verfahren, um sicherzustellen, dass Ihre Website auffindbar ist.
- Zugänglichkeit: Überprüft auf häufige Probleme, die Benutzer am Zugriff auf Ihre Inhalte hindern können.
Sie können sogar Ihren SEO-Score messen. Sie können sehen, dass diese Seite, im Screenshot oben, wegen «Links haben keinen beschreibenden Text» in die Partitur eingegriffen wurde. Google hat uns dann mit diesem Hilfeartikel verlinkt, mit Anweisungen, wie wir unsere SEO verbessern können.
Warum ist das wichtig? Wird sich unser Suchranking verbessern, wenn wir das Problem mit dem beschreibenden Text mit unseren Links beheben? Eher nicht. Aber insgesamt hofft Google, dass, wenn Sie diese Faktoren berücksichtigen, es zu einer besseren Nutzererfahrung für Ihre Nutzer auf Ihrer Website führen wird. Eine bessere Nutzererfahrung kann zu mehr zufriedenen Besuchern, mehr Links, mehr sozialen Anteilen und wer weiss – vielleicht besseren Rankings in Google als Folge davon – führen.
Man sollte sich bald von der Idee der linearen Reise des potenziellen Kunden (Customer Journey) verabschieden. Es ist Zeit, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass das, was früher eine lineare Sequenz von Meilensteinen war, zunehmend zum individuellen Abenteuer mobiler Kunden wird.
1. Mit kleinen Schritten zum grossen Ziel
Die moderne, hektische Gesellschaft ist geprägt von überall vernetzten Konsumenten, die ständig gleichzeitig mit diversen wichtigen Sachen beschäftigt sind. Laut AdWords-Studie nutzen 90 % der Smartphone-User ihr Telefon unterwegs, um langfristigen oder mehrstufigen Zielen näher zu kommen.
Marketer können hier Orientierung bieten – mit suchmaschinenoptimiertem Inhalten und den richtigen AdWords-Anzeigen, die zu spezifischen Suchanfragen passen. Sehen Sie das Gesamtbild ein und gewinnen Sie ein umfassendes Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden in diesen identifizierten Micro-Moments. Ob neue Produkt-Features oder standortbasierte Echtzeitinhalte – der Fokus sollte immer auf einem kundenzentrierten Erlebnis liegen, das als echt, relevant und persönlich wahrgenommen wird. Entscheidend also: Kleine Mosaikstücke im Gesamtbild.
2. Optimierung für Mobilgeräte
Vermitteln Sie eine Markenerfahrung, die als bildschirmübergreifendes, nahtloses Erlebnis verschiedene Punkte im Konversionsprozess abdeckt. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Technologie, um Ihre Publikumseinbindung-Strategie zu unterstützen und das bestmögliche Kundenerlebnis zu gestalten.
Google zufolge suchen 69 % der Verbraucher neue Ideen für Reisen in Micro-Moments. Ist eine Website aber nicht für Mobilgeräte optimiert, buchen nur 23 % der Ferieninteressenten ihre Reise auf der Seite.
3. Lassen Sie sich dort finden, wo etwas passiert.
Investition in lokales Suchmaschinenmarketing ist der nächste logische Schritt, um Mikro-Momente genau dann und vor allem dort zu bedienen, wo sie stattfinden. Seit 2011 ist das Suchvolumen auf Google Near Me um das 34-fache gestiegen. Allein im Jahr 2014 hat es sich verdoppelt, und 80 % der Suchanfragen auf Near Me werden heute auf mobilen Geräten ausgeführt.
Deshalb nutzen Offline-Geschäfte eine Reihe neuer, auf Mobilgeräte fokussierte Werbeformate, zum Beispiel detaillierte Einträge auf Karten und lokalisierte Suchlisten, begleitet von neuen, standortbasierten Produkten zur Messung des ROI (siehe Punkt 7).
4. Halten Sie mit dem Tempo Ihrer Kunden Schritt.
Kunden kaufen sehr schnell und für Marketer gilt es, mit diesem Tempo mitzuhalten. In einer Studie von Google und dem Marktforschungsinstitut Ipsos mit dem Titel “Konsumenten im Micro-Moment” erklärten 60 Prozent der Online-Nutzer, dass sie heute schnellere Kaufentscheidungen treffen, weil es die Online-Suche gibt.
Und die Geschwindigkeit ist sehr hoch: Online-Marketern bleiben gemäss Entrepreneur Magazine höchstens zehn Sekunden zur Interaktion mit ihren Kunden. Vorausplanung ist also sehr wichtig, so zum Beispiel durch Kontrolle der Produktrezensionen und Bewertungen, Optimierung für mobile Geräte und Bereitstellung von Inhalten für die einzelnen Schritte der Customer Journey.
Momente der Entscheidung bei Google:
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